Bedford-Strohm widerspricht sich mit seinem Geschwafel wieder einmal selber

von Dietrich Schwägerl (Kommentare: 0)

Bedford-Strohm widerspricht sich mit seinem Geschwafel wieder einmal selber:
https://www.morgenpost.de/politik/article212380099/Bedford-Strohm-Fuer-Humanitaet-gibt-es-keine-Obergrenze.html

Er bildet sich ein, für "Nachhaltigkeit" einzutreten, weiß aber leider über die einschlägigen Systemvernetzungen nicht Bescheid:
"Seit Jahrzehnten treten die Kirchen dafür ein, dass Regelungen gefunden werden, die den CO2-Ausstoß weltweit vermindern und den Klimawandel begrenzen. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß bei 9,1 Tonnen pro Jahr, in Tansania bei 0,2 Tonnen."

Aha, und deswegen müssen möglichst viele Tansanier zu uns kommen, damit sie ebenso viel CO2 produzieren können wie wir. Aus der Graphik im Anhang (aus http://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/bevoelkerungspyramiden.aspx)
könnte er zwar schließen, dass uns Tansania in der CO2-Produktion ohnehin bald überholen würde (vgl. auch https://www.dropbox.com/s/gp37uiux1epdebc/CO2.pdf?dl=0). Aber ein Kirchler braucht die Graphik gar nicht einmal zu verstehen, denn er kennt ja Wichtigeres:
"Unser Engagement für die ökologische Umorientierung der Wirtschaft kommt aus den geistlichen Grundlagen der Kirche."

Um etwas so Niedriges, Profanes wie naturwissenschaftliche Zusammenhänge brauchen wir uns da nicht zu kümmern.
Und deswegen ist doch klar:
"Für Humanität gibt es keine Obergrenze."

Die vielen Wildtiere, für die in unserem überbevölkerten Land die Untergrenze ihrer zum Überleben nötigen Habitatgröße immer mehr unterschritten wird, sind ja nur Nichtmenschen und zählen für Gutmenschen nicht.

Zurück

Einen Kommentar schreiben